Glossar
Witches of Whychford – A Witch out of Place
Alles über Whychford und seine magischen Bewohnerinnen und Bewohner. Das Glossar wächst mit jedem Band – und vielleicht auch dank deiner Hilfe. Fehlt dir ein Eintrag? Dann schreib mir gern.
Wer ist wer, was ist was – und wie spricht man das aus?
Damit niemand den Faden verliert, wenn die Namen irischer werden: die wichtigsten Figuren, Orte und Begriffe aus Whychford. In eckigen Klammern steht, wie man sie ausspricht – und verraten wird gerade so viel, dass die Vorfreude bleibt.
Briefe an die Autorin • Worum geht’s?
Whychford – Éire
Karte • Romanfiguren • Orte & Plätze • Nützliches Wissen
Landkarte
Es gibt gute Gründe für eine Landkarte
Manchmal vergesse ich auch, welche Eigenheiten ich mir am Anfang für eine Figur ausgedacht habe. Bis Kapitel 10 verschränkt er beim Nachdenken noch die Arme hinter dem Rücken (geht das überhaupt? Wie sieht das aus?), später denkt er nur noch unauffällig oder steckt dabei die Hände in die Taschen. Dafür gibt es Figurenlisten, Locationlisten gibt es auch und eine Landkarte brauche ich auch.

AI-assisted artwork
Kleines Whychford-Lexikon
Romanfiguren
Aderyn MacAlister – Führt den Trödelladen Aderyn’s Attic am Harbour Walk. Freundlich, Mitte sechzig, verheiratet mit Alistair MacAlister – erkennbar am mehrfach gezwirbelten Bart samt Bartbinde.
Andrea Kettle – Betreibt den Tea Room The Cosy Kettle, ist immer bestens informiert und hasst Veränderungen. Nia und sie werden nicht recht warm miteinander.
Brook Morgan – Freund von Ilanit, stammt aus Wales, kürzlich zurückgekehrt. Begabter Designer, war Schüler der St. Brigid’s Academy, gibt dort Zeichenkurse.
Cillian Walsh [Killian] – Bibliothekar mit Kilt, runder Brille und einer Schwäche für Füllfederhalter. Trockener Humor, akademisch, aber nie hochgestochen.
Corvin Kabus – Zugezogener mit Motorrad und der Gabe, nie ganz greifbar zu sein. Arbeitet als Barkeeper im The Salted Sheep, sagt wenig, weiß möglicherweise viel. Darüber, was ihn nach Whychford geführt hat, wird gelegentlich spekuliert, aber im Allgemeinen schätzt und respektiert man ihn.
Elizabeth O’Conell – Buchhändlerin und Inhaberin von Between the Lines, Ilanits Mutter. Ruhig, klug, stammt mutmaßlich aus guter Familie. Eine Hexe, die manchmal mehr ahnt, als ihr lieb ist.
Fergal Quigley – Betreibt im Alleingang das Anzeigenblatt Whychford Gazette. Ein bestenfalls mäßiger Hexer. Kaum jemand mag ihn wirklich, alle lesen seine Zeitung.
Ilanit O’Conell – Elizabeths Tochter, siebzehn, besucht die Abschlussklasse in der St. Brigid’s Academy. Abenteuerlustig, zuweilen widerspenstig, mit einem guten Auge für Design.
Iris Fenwick – The Most Noble Archwitch of Éire und Hohepriesterin von Whychford – wichtiger als der Bürgermeister und deutlich respekteinflößender. Streng, aber großzügig, wenn man es sich verdient. Glänzt in Band 1 durch Abwesenheit.
Ivy Greenleaf – Gärtnerin mit Erdmagie, führt die Gärtnerei Bloom & Root am Fluss. Zupackend, warmherzig und schnell Nias engste Vertraute – mit einem Humor, so trocken wie ihre Blumenerde nie sein dürfte.
Leo Byrne – Detective Inspector der Garda Síochána (Polizei), zuständig für Ordnung im Ort und die sicherheitsrelevante Kommunikation nach außen, besonders, wenn es Fälle mit magischer Beteiligung gibt. Gesetzestreu, zuverlässig, mit gutem Instinkt. Leo sieht mehr, als er zugibt.
Maple – Nias Familiar, ein Fuchs mit quecksilbernen Augen und einer festen Meinung zu allem. Sieht zu ihrem Verdruss fast ein bisschen zu niedlich aus; ein Haustier ist sie deshalb noch lange nicht. Bringt gelegentlich etwas mit nach Hause – nie das, was man erwartet.
Marah – Bäckerin der Charm’s Bakery am Market Square. Weiß mit verblüffender Sicherheit, was ihre Gäste brauchen, auch wenn die etwas anderes bestellen wollten. Kennt wahrscheinlich (fast) alle Geheimnisse von Whychford.
Moira – Bienen-Moira. Ältere Bienenzüchterin, lebt auf Whychford Heath hinter dem Steinkreis.
Nia, Titania Isolde Willoughby Primrose – Kommt ohne Erinnerung nach Whychford und landet in der Foxfern Apothecary. Kitchen Witch mit einem Funken mehr, den sie selbst nicht versteht – herzlich, eigensinnig und mit deutlich zu wenig Geduld für Papierkram.
Scáthach – [’skaːθax]. Sídhe. Die, deren Namen man besser nicht ausspricht.
Sheridan O’Keefe [O’Kief] – Wirt des Salted Sheep, hilfsbereit, kennt Corvin schon länger. Nicht verwandt mit dem Bürgermeister O’Keefe.
Tadhg O’Keefe [Tiggie O’Kief] – Bürgermeister von Whychford. Von seiner Wichtigkeit überzeugt, im Amt eher mäßig begabt, aber in der magischen Welt gut vernetzt.

Foxfern Apothecary (AI-generated)
Orte & Plätze in Whychford
Aderyn’s Attic – Trödel- und Antiquitätenladen am Harbour Walk, zwischen Angelbedarf und Wohnhaus. Vollgestopft, freundlich geführt und mit der unheimlichen Eigenschaft, genau das Stück bereitzuhalten, das man gerade braucht.
Assembly Room – Gemeindesaal in der Dorfkirche, die nie eine war und auch das Rathaus beherbergt. Direkt am Market Square, gleich neben der Bibliothek gelegen.
Bahnhof – Liegt außerhalb von Whychford. Wichtigste Verbindung in die nächstgelegene Stadt Dúnmara.
Between the Lines – Elizabeths Buchhandlung Ecke Clareen Street – Bookseller’s Close. Gut sortiert und der Ort, an dem man mehr findet, als man gesucht hat.
Bloom & Root – Ivys Gärtnerei am Fluss, gleich neben der Brücke. Duftet nach Erde und Wachstum, mit Wintergartenblick hinüber zur Apothecary.
Broomstick Cottages – Ferienhaussiedlung direkt am Meer, unterhalb der düsteren Klippen.
Charm’s Bakery – Marahs Backstube am Market Square mit dem Café Flour Power. Hier trifft sich Whychford.
Charms & Notions – Besen, Zauberbedarf und alles, was eine echte Hexe braucht. Karlotta Prendergasts Reich – und garantiert plastikzauberstabfrei.
The Cosy Kettle – Andrea Kettles Tea Room. Scones, Strickclub und die schnellste Gerüchtebörse weit und breit. Der Tee ist gut. Die Neuigkeiten sind schneller.
The Crooked Cauldron – Andenkenladen an der Clareen Street, ganz auf Nelo eingestellt: Plastikzauberstäbe, Schneekugeln, Kühlschrankmagnete und Becher mit Authentic Witch’s Brew aus Limonade. Echte Hexen verdrehen die Augen – und kaufen dann doch eine Postkarte.
Dúnmara [Dūn-mara] – Die größere Nachbarstadt. Nicht ganz so verwunschen wie Whychford, aber nah genug, dass von dort öfter mal etwas herüberweht – Besuch wie Ärger.
Foxfern Apothecary – Nias Laden und Zuhause: Cremes, Tinkturen, Kerzen und etwas mehr – ein Haus mit ausgeprägter Persönlichkeit.
Gate Lodge – Leos Wohnhaus am Ortseingang mit Polizeirevier und Mini-Gefängnis.
Green Court – Mini-Shopping Court mit unterschiedlichen Geschäften, u.a. dem Almost Everything Shop. Es gibt praktisch nichts, was es hier nicht gibt – sagt der Inhaber.
Highfield – Wohnsiedlung für die besser Verdienenden. Liegt auf einer Anhöhe, von der aus man den besten Blick über ganz Whychford hat.
Market Square – Whychfords Mittelpunkt: Markttage, Zimtduft und der Ort, an dem sich das halbe Dorf früher oder später ohnehin über den Weg läuft.
The Salted Sheep – Sheridans Pub. Gutes Bier, gute irische Musik und köstliches Essen. Man kommt für das eine, bleibt wegen des anderen.
Steinkreis – Magischer Versammlungsort mit langer Geschichte, oben auf der Heide Whychford Heath gelegen.
The Wayfarer’s – Traditionsreicher Gasthof mit Gästezimmern und Gartenwirtschaft, früher Poststation. Solide Küche, solider Ruf.
Whychford [Witsch-ford] – Verschlafenes Küstendorf an der irischen Küste und Refugium für Hexen, Fae und allerlei magisches Volk – gesegnet mit erstaunlich viel Sonne. Das lockt Nelo-Touristen ebenso an wie magische Gäste; man ahnt nur nicht immer, in welcher Gesellschaft man gerade seinen Tee trinkt.

Whychford (AI-generated)
Nützliches Wissen für deine Reise nach Whychford
Archwitch – Ein hoher magischer Rang; Iris Fenwick trägt den Titel für ganz Irland (Éire [Äh-re]). Archwitches werden sehr alt und sehr ungern verärgert.
Coven – Ein eingeschworener Kreis von Hexen – in Whychford eher Wahlfamilie als Vereinsmeierei.
Eulenpost – Whychfords Art, Nachrichten zu verschicken, weil Technik hier unzuverlässig bis gar nicht funktioniert. Zuverlässig, diskret und unbeeindruckt von Öffnungszeiten. Normale Post liefert eine Schleiereule an den Briefkasten, Einschreiben und Eiliges überbringt der Waldkauz persönlich.
Familiar – Ein magischer Gefährte in Tiergestalt, kein Haustier. Sucht sich seine Hexe selbst aus, hat eigene Pläne und lässt sich nichts befehlen (siehe Maple, ausführlich).
Die Feste – Der magische Jahreskreis. In Band 1 vor allem Mabon [Mah-bon], das Erntedankfest, und Samhain [Saw-in], die Nacht, in der die Grenzen dünn werden.
HOME-Office – Steht für The Hallowed Order of Magical Enlightenment, ursprünglich Arkanrat: die oberste Zauber-Bürokratie. Zuständig für Ordnung, Urteile und den Papierkram, den Nia so liebt.
Hüterin – Die Verantwortliche für die Foxfern Apothecary und alles, was mit ihr zusammenhängt. Ein Amt, das man nicht bewirbt – es findet einen.
Kitchen Witch – Eine Hexe, deren Magie in Küche und Handwerk wohnt. Kocht und arbeitet intuitiv, kennt keine Rezepte, aber ihr Essen gelingt immer.
Nelo – Whychfords freundliches Wort für nicht-magische Menschen (Non-Enhanced Lifeforms). Sie kommen für Sonne, Cafés und hübsche Hexen-Deko und merken selten, wie viel echter Zauber sie dabei umgibt.
Sídhe [schie] – Feenvolk (auch: Fae). Alt, elegant und nach eigenen Regeln unterwegs. Man begegnet ihnen häufiger, als einem lieb sein sollte, merkt es aber selten. Sie ziehen die Fäden im HOME-Office. Höflich bleiben empfiehlt sich.

Maple auf ihrem Lieblingsplatz (AI-generated)